Ausrüstung

Was auf unseren Fahrzeugen mitfährt — und wofür man es braucht.

Feuerwehrausrüstung sieht auf den ersten Blick nach viel Technik aus. Dahinter steckt eine einfache Logik: Für jede Lage, zu der wir gerufen werden, muss das passende Gerät binnen Minuten am Einsatzort sein. Deshalb ist alles fest verlastet — jeder Gegenstand hat seinen Platz, und alle wissen, wo dieser Platz ist.

Atemschutz

Wer in ein verrauchtes Gebäude geht, trägt Pressluftatmer und Maske. Ohne die käme niemand weit: Brandrauch ist heiß, giftig und nimmt jede Sicht. Atemschutzgeräteträger brauchen eine eigene Ausbildung, eine arbeitsmedizinische Untersuchung und regelmäßige Übungen in der Atemschutzstrecke. Das ist die anspruchsvollste Aufgabe im Löscheinsatz — körperlich wie mental.

Löschen: Pumpen, Schläuche, Wasser

Wasser kommt entweder aus dem Tank des Fahrzeugs, aus einem Hydranten oder aus einem offenen Gewässer. Dafür gibt es die Feuerlöschkreiselpumpe, Saug- und Druckschläuche, Verteiler und verschiedene Strahlrohre. Wenn es weit ist bis zum nächsten Hydranten — in der Heide ist das die Regel —, wird eine Wasserförderung über lange Wegstrecke aufgebaut. Dann liegen schnell mehrere hundert Meter Schlauch, und der Schlauchanhänger kommt zum Einsatz.

Technische Hilfeleistung

Bei einem Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person zählt der hydraulische Rettungssatz: Spreizer, Schere und Rettungszylinder öffnen ein Fahrzeug so weit, dass der Rettungsdienst an die Person herankommt. Dazu kommen Unterbaumaterial, Glasmanagement und Sicherungsgerät. Bei Unwetterlagen sind es andere Werkzeuge: Motorsägen für umgestürzte Bäume, Tauchpumpen für vollgelaufene Keller, Planen und Leitern für abgedeckte Dächer.

Hebekissen und Kanthölzer stabilisieren einen angehobenen Lastwagen
Hebekissen und Unterbaumaterial: So wird eine Last sicher angehoben und abgestützt

Sehen und arbeiten können

Viele Einsätze laufen im Dunkeln. Stromerzeuger und Beleuchtungssätze machen aus einer nächtlichen Einsatzstelle einen Arbeitsplatz, auf dem man etwas sieht — und das ist auch eine Frage der Sicherheit für alle Beteiligten.

Persönliche Schutzausrüstung

Jede Einsatzkraft hat ihre eigene Ausrüstung: Einsatzjacke und -hose, Helm mit Nackenschutz, Handschuhe, Sicherheitsstiefel und Feuerwehr-Haltegurt. Sie hängt griffbereit in der Umkleide, und wer zum Alarm kommt, ist damit in unter einer Minute angezogen. Bezahlt wird das nicht von den Kameradinnen und Kameraden, sondern vom Träger der Feuerwehr. Wer bei uns anfängt, bringt nichts mit außer sich selbst.

Anhänger

Damit im Ernstfall alles funktioniert, wird die Technik regelmäßig geprüft, gewartet und geübt. Ein guter Teil der Zeit im Gerätehaus geht dafür drauf — nur sieht man das später an der Einsatzstelle nicht.

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Freiwillige Feuerwehr Colbitz
Lindhorster Straße 8
39326 Colbitz
Telefon: 039207 80330
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Im Notfall: Notruf 112. Über diese Wege werden keine Notrufe entgegengenommen.